Über Mich

1965 geboren. Und aufgewachsen. Im Allgäu.

Welt-Bild-ung

Nach dem Abitur Soziales Jahr in einem „Behinderten“-Heim, was mein Verständnis von „Normalität“ nachhaltig auf den Kopf gestellt hat. Meine Beobachtung war, dass Menschen, die nicht so sehr im Kopf wohnen, sehr viel unmittelbarer mit ihren Gefühlen und Instinkten verbunden sind. Wie angenehm.

Monika KernerStudium der Katholischen Religionspädagogik in München bis ich erkannte, dass ein Beruf, wofür ich „Dogmatik“ lernen muss, meinem freien und weiten Geist keinen angemessenen Raum bietet. Seither bin ich damit beschäftigt, alle Dogmen für mich aufzulösen. Nach meiner katholischen Kindheit und leidenschaftlich ökumenischen Jugend bin ich mittlerweile zur Erkenntnis gelangt, dass jeder Atemzug spirituell ist. Nichts ist von mir getrennt, das Göttliche kann überall erfahren werden. Auch in jedem Menschen.

Studium der Psychologie in Erlangen. Ich habe es überstanden. Obwohl ich keine Seele darin gefunden habe.

Wechsel nach Freiburg. Zunächst Tätigkeit im Bioladen. Ich habe es bis zur Stellvertretenden Filialleiterin gebracht, ohne für den Finanzkram zuständig zu sein. Mir ist bis heute essentiell wichtig, dass mein Konsum nirgendwo auf der Welt die Erde vergiftet und zerstört und darüber hinaus die Menschen, die meine Konsum-Produkte ernten oder verarbeiten eine faire Entlohnung erhalten.

Kreativität

Parallel zur Arbeit im Bioladen Ausbildung zur Kreativen Tanz- und Ausdruckstherapeutin bei Wendepunkt. Welche Wohltat nach dem theoretischen Studium! Alles Leben ist Bewegung. Wenn es möglich ist, sich aus (s)einer inneren Erstarrung heraus zu bewegen, kann schon sehr viel Lebensqualität gewonnen werden. Im tanztherapeutischen Rahmen erstes Kennenlernen einer sanften Methode mit Traumata umzugehen. Das jahrelange Leiten der Gruppe "Kreativtherapie" fügte noch Farben und Papier als Ausdrucksmedium hinzu.

Therapeutin

Nach drei Jahren Tätigkeit im Bioladen und meiner eigener Praxis Beschäftigung in drei psychosomatischen Kliniken (2001-2018). Zunächst in der Klinik in der Zarten in Hinterzarten, dann in der Klinik am Leisberg in Baden-Baden. Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Bezugstherapeutin, Einzel- und Kleingruppentherapeutin, Kreativtherapeutin. Nach einem erneuten Jahr in einer eigenen Praxis erreichte mich das Angebot nahe meiner Geburtsstadt im wunderschönen Allgäu in der Hochgratklinik zu arbeiten, einer Klinik mit Gemeinschaftskonzept. Das interessierte mich so sehr, dass ich mich nochmals auf Wanderschaft begab - und, ja letztendlich einen letzten Versuch unternahm mich in das gängige Psychotherapiesystem einzufügen. Dort hatte ich zwei Erkenntnisse. Zum Einen: mein Verständnis von HeilSein ist anders. HeilWerden geschieht in der Stille und ist eine Gnade. Und zum Anderen: Hochsensible landen häufig in psychosomatischen Kliniken, haben aber ganz spezielle Bedürfnisse, die in der üblichen Psychotherapie weder erkannt noch berücksichtigt werden. Und: vieles wird verständlicher, wenn der systemische Blick hinzukommt.

Ich und die Natur

Irgendwann gab es ein Erschrecken darüber, dass ich verhungern müsste, würde ich in der Natur ausgesetzt. Daraufhin Beschäftigung mit essbaren Pflanzen und zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Heilpflanzen-Fachfrau in der wundervollen Heilpflanzenschule in Freiburg. Aus meiner Liebe zu den Pflanzen heraus begann ich sie zu fotografieren, vorzugsweise mit Makro-Objektiv, um ihre atemberaubende Schönheit auch anderen zugänglich zu machen.

Aus meinem Bedürfnis heraus, noch weitere Schlüssel zu bekommen, was Menschen helfen kann, sich letztendlich mit ihrer eigenen wahren Natur wieder zu verbinden bildete ich mich weiter zur Naturpädagogin in der Naturschule Freiburg.

Auf dem Weg zu mir

Von März 2013 bis September 2014 Weiterbildung in Trauma-Arbeit. All diese Puzzleteile machen mich -jenseits vom  herkömmlichen Verständnis einer Therapeutin- zu einer Begleiterin mit ihren ureigenen Methoden, um andere darin zu unterstützen, das eigene ursprüngliche Mensch-Sein wieder zu erfahren. Im Kontakt von Herz zu Herz  die eigenen SelbstHeilungsKräfte wieder zu entfalten.

Meine spirituelle Schulung begann mit dem, was ich in unserer Kultur vorfand, dem Christentum. Doch schon mit 16 Jahren begegnete mir die Meditation, die ich seither regelmäßig praktiziere. Seit Mitte 30 beginnt jeder Tag damit mich auf Segen für mich und alle Wesen auszurichten, die mir an diesem Tag begegnen werden. Auch Yoga begleitet mich schon seit meinem 18. Lebensjahr und hilft mir immer wieder meinen Körper und meinen Geist zu zentrieren und zu lichten. In Begleitung einer weisen, hellsichtigen Frau ging ich durch eine intensive Schulung, die mir geholfen hat weiter aufzuwachen. Sie half mir mein ganzes Sein auf Segen für alle Beteiligten und Herzensöffnung auszurichten.

Und JETZT ist es wieder an der Zeit mich auf meine eigenen Füße zu stellen, mit Freude Menschen in meiner eigenen Praxis zu begleiten.